Dieser ausführliche Text richtet sich an alle, die sich mit dem Selbermischen von Liquids beschäftigen wollen. Im Zentrum stehen e liquid recipes als Schlüsselbegriff: nicht nur als bloßes Stichwort, sondern als roter Faden durch Themen wie Zutaten, Misch-Verhältnisse, Sicherheitsmaßnahmen, kreative Aromen-Kombinationen und erprobte Praxis-Tipps. Wenn Sie noch nie selbst gemischt haben oder bereits eigene Varianten entwickeln, finden Sie hier systematisch aufbereitete Informationen und inspirierende Ideen.
Ein typisches Liquid besteht aus folgenden Komponenten: Base (PG und/oder VG), Aroma(s), optional Nikotin nach Bedarf sowie gegebenenfalls Zusatzstoffe wie Süßstoffe, Kühlmittel oder Verdickungsmittel. Wenn Sie e liquid recipes entwickeln, denken Sie an jede Komponente als Variable, die das Endergebnis beeinflusst:
Das Verhältnis von PG:VG ist eine zentrale Entscheidung beim Erstellen von e liquid recipes. Übliche Vernunftsverhältnisse sind 50/50 für Allrounder, 70/30 (VG-dominiert) für große Wolken, 30/70 für klareren Geschmack und stärkeren Throat-Hit. Anfänger starten oft mit 50/50, weil es gut mit den meisten Geräten funktioniert.

Beim Mischen von e liquid recipes ist Sicherheit essenziell. Nikotin ist in konzentrierter Form giftig. Verwenden Sie immer Handschuhe, Schutzbrille, saubere und gut belüftete Arbeitsflächen sowie präzise Messwerkzeuge wie Spritzen oder Tropfer mit feiner Skala. Lagern Sie Nikotin außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren und entsorgen Sie Reste umweltgerecht.
Viele Fehler bei e liquid recipes beruhen auf fehlerhafter Umrechnung. Beispiel: Für ein 100-ml-Base-Liquid mit 3 mg/ml Nikotin benötigen Sie 9 ml einer 30 mg/ml Nikotinbase. Die restlichen 91 ml verteilen sich auf Base und Aromen. Nutzen Sie einen zuverlässigen Rechner (E-Liquid Calculator) oder eine Tabelle, um Verwechslungen zu vermeiden.
Aromen sind das Herzstück vieler e liquid recipes. Konzentrate gibt es von zahlreichen Herstellern und sie unterscheiden sich stark in Intensität. Viele Duftstoffe sind auf Basis PG entwickelt, einige auf VG. Grundregeln:
Viele erfahrene Mixer optimieren e liquid recipes durch Steeping – Reifung der Mischung. Einige Aromen benötigen nur wenige Stunden, andere mehrere Wochen. Methoden:
Wenn Ihr Ergebnis nicht wie erwartet schmeckt, prüfen Sie folgende Punkte, die in vielen e liquid recipes zu Problemen führen:
Systematisch testen: Ein Rezept verändern Sie immer nur in einer Variable pro Test (z. B. nur die Aromamenge ändern), damit Sie nachvollziehen können, welcher Einfluss entsteht.
Hier einige bewährte Richtungen für eigene e liquid recipes, die Sie als Ausgangspunkt nutzen können. Bitte passen Sie die Mengen an Ihre Basiskonzentration und gewünschten Nikotinwert an:

Professionelle Mixer verwenden Techniken wie Layering (schichtweises Hinzufügen von Aromen), Muting (Abmildern dominanter Noten) oder Rebalancing (Feinabstimmung im späteren Stadium). Experimentieren Sie mit small-batch Tests (z. B. 10–30 ml), um Änderungen schnell zu evaluieren, bevor Sie große Mengen produzieren.
Halten Sie jede Änderung schriftlich fest: Datum, Charge, genaue Mengen, Hersteller der Aromen und Basen. Ein übersichtliches Logbuch macht es möglich, erfolgreiche e liquid recipes immer wieder nachzumischen.
Die Gesetzeslage rund um Nikotin und Liquids variiert regional. Informieren Sie sich über lokale Bestimmungen, Kennzeichnungspflichten und Altersbeschränkungen. Gesundheitlich ist zu beachten, dass das Inhalieren bestimmter Aromastoffe nicht immer unbedenklich ist – nutzen Sie Aromen, die ausdrücklich zur Inhalation empfohlen oder als geeignet beschrieben werden.
Bei der Auswahl von Rohstofflieferanten achten Sie auf Transparenz (Inhaltsstoffe), Bewertungen und fachliche Hilfestellungen. Gute Lieferanten bieten oft Konzentrationshinweise und typische Prozentbereiche an, die Sie direkt in Ihre e liquid recipes integrieren können.
Einige nützliche Hilfsmittel für ambitionierte Mischer:
Online-Communities, Foren und soziale Plattformen sind hervorragende Orte, um Anregungen für e liquid recipes zu bekommen. Tauschen Sie Erfahrungen aus, teilen Sie Fehler und Erfolge, nutzen Sie Feedback, um Ihre Rezepte zu verbessern. Achten Sie dabei auf seriöse Quellen und vermeiden Sie zweifelhafte "Geheimrezepte" ohne nachvollziehbare Angaben.
Im Folgenden einige Kurzprofile, die als Grundlage für eigene Experimente dienen können:

Führen Sie Blindtests mit Freunden oder in der Community durch, um objektives Feedback zu bekommen. Nutzen Sie diese Rückmeldungen, um Ihre e liquid recipes systematisch zu verbessern. A/B-Tests (kleine Änderungen zwischen zwei Varianten) sind hier sehr effektiv.
Wenn Sie sich sicher fühlen, erweitern Sie Ihren Horizont mit folgenden Aktivitäten:
Die Welt der e liquid recipes bietet viel Raum zum Experimentieren. Mit sorgfältiger Planung, sicheren Arbeitsabläufen und systematischem Testen können sowohl Einsteiger als auch Profis konstant hochwertige Ergebnisse erzielen. Nutzen Sie die vorgestellten Methoden als Basis, passen Sie Verhältnisse an Ihr Gerät und Ihren Geschmack an und dokumentieren Sie jede Änderung.